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4 Wochen danach – so war München.

Puh, schon wieder so lange her.

München war toll.
Ich kannte von München bislang nur den Flughafen, den Bahnhof, den Weg mit der Bahn dazwischen und dann noch das Le Meridien.
Von daher war ich ohnehin sehr auf diese Stadt gespannt. Wohlwissend, dass es voll werden würde.

Wir brachen recht früh auf und machten noch einen Zwischenstop Nahe Darmstadt für ein paar Dosen (erzähle ich euch separat), mit einigen Favoritenpunkten.

Gegen Mittag erreichten wir München. Bedeckt, aber man konnte die Sonne erahnen. Schnell im Ibis München City Nord eingecheckt. (Empfehlenswert) und ab in die Stadt. Erstmal ein wenig zu Fuß, weil wir noch einen Webcam-Cache mitnehmen wollten. Und auch, wenn mir klar war, dass München voll sein wird – weil München es ohnehin meist ist und dann noch die x-Tausend Geocacher dazu…puh. Das war wirklich voll. Die Münchner Freiheit war ohnehin voll. Ich will nicht wissen, was die Leute dachten, wenn sich die Nerds, natürlich alle schön in Tarnfleck oder zumindest Oliv gekleidet, irgendwo positionierten, um dann dort eine kurze Zeit zu stehen, in ihre Smartphones oder Tabletts zu starren, um dann wieder aufzubrechen :D

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Wir verbrachten den Tag in der Stadt mit einem Wherigo (auch darüber schreib ich gleich separat) und kehrten abends müde in’s Hotel zurück. München hatte uns bislang gefallen. Voll, aber toll. Leider waren die Geschäfte geschlossen. Feiertag. Tja. Naja, mein Geldbeutel hat sich sicher darüber gefreut.

Zurück liefen wir durch den Englischen Garten, machten noch ein paar Cache, genossen den Sonnenuntergang, und als es dunkel war, fanden wir, wir könnten den Garten mal verlassen und in’s Hotel zurückkehren.

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Nach einem kurzen Frühstück am nächsten Morgen brachen wir auch zeitig auf Richtung Olympiastadion. Zusammen mit keine Ahnung wie vielen enterten wir die U-Bahn und setzten uns in Bewegung. Glücklicherweise ist auch das Gelände riesig, da verlief sich das dann alles ganz gut. Schon krass, was für eine Atmosphäre von so einem Platz ausgeht – vor allem, wenn man dann auch noch mit Massen dort rumläuft. ;-) Der Check-in verlief unkompliziert und ging echt fix. Ich hatte mit mehr Wartezeit gerechnet, zumal wir direkt dort ankamen, als das Event öffnete. Unsere Duisburger Begleitung war auch schon vor Ort und so trafen wir uns im Olympiastadion (ich hab ja immer Angst, dass ich so Treppen runterpurzel) und checkten die Lage aus.

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Ein paar Reviewer gucken.
Logbuch gesucht, gefunden und signiert:

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Bisschen Geld ausgeben für Karabiner und Coins.

Dann trennte sich unser Trupp ein wenig, weil E. sich zu einer Stadionführung angemeldet hatte. Die übrigen 3 erkundeten den Olympiapark und erklommen den Olympiapark. An diesem Tag war unser Ziel nicht, möglichst viele Dosen zu besuchen, natürlich nahmen wir den ein oder anderen Punkt mit ;) Aber ohne großen Wahn.

Immer mal wieder kam ein Schauer runter, was aber nicht so dramatisch war. Viel nerviger war es, dass ich nicht so recht wusste: Jacke, T-Shirt, Brille, Sonnenbrille…*narf* Gg Nachmittag riefen uns dann noch ein paar Duisburger an, die grad zur Brotzeit vor dem Olympiastadion im Biergarten saßen. Kurz einen Schnack gehalten, bevor es für die Verrückten wieder heimwärts ging.

Nachdem wir wieder komplett waren, nahmen wir uns Zeit für das Olympiadorf, das jetzt von Studenten bewohnt wird. Schön, wie sie die Häuser bemalt haben! Beklemmend war es hingegen, an dem Ort der Tragödie von 1972 zu stehen.
Kurz darauf verließen wir das Olympiagelände und besuchten noch ein paar Mysterys/Multis außerhalb des Geländes.

Eigentlich wollten wir abends noch das GOP Programm im Olympiastadion gucken, aber es kommt ja doch immer wieder anders ;)
So machten wir uns auf, den Sonnenuntergang auf dem Olympiaturm zu begutachten. Ich stimmte erst zu, nachdem die Frage geklärt war, ob ich da hochlaufen muss *g*. Leider verhieß eine schwarze Wolke nichts Gutes. Und so war es dann auch. Kaum, dass wir oben waren, stand die eine Hälfte im Regen, während die andere noch Sonnenschein hatte. War witzig so genau an der Wetterfront-Trennlinie zu stehen… Kurz darauf erstrahlte ein Regenbogen. Auch das war grandios, mal da zu stehen, wo der Regenbogen vermeintlich seinen Bogen hat.
Witzig fand ich, dass er seinen Ursprung in der BMW-Welt hatte – sagt man nicht, an den Enden sei das Gold vergraben *haha*.
Nachdem wir genügend den Ausblick genossen hatten, machten sich so langsam auch der Magen und die Füße bemerkbar. Die Müdigkeit im Übrigen auch.
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E verließ uns und wir übrigen 3 fuhren Richtung Münchner Freiheit wegen Nahrungsaufnahme… und landeten in einem Lokal, das es seit knapp 50 Jahren gibt, immer noch gleicher Besitzer. Oben ist ein Theater. Die Einrichtung? Nie was dran getan und das ist da auch gut so, wie es ist. Leider weiß ich absolut nicht, wie der Laden hieß. Auch google hat mir nicht geholfen.

Gg 22h trennten sich unsere Wege und wir klärten noch kurz ab, wo wir uns am nächsten Tag treffen bzw wie wir dahin kommen. D. nannte uns die U-Bahnlinie und den Ausstieg. Wir waren dann auch zu müde, um das nochmal zu checken.

Am nächsten Morgen checkten wir früh aus, beluden das Auto und marschierten nochmal in den Englischen Garten, weil wir dort noch einen Cache suchen wollte. Taten wir auch. Wir fanden ihn aber nicht. Natürlich lief uns die Zeit weg und der Weg zur U-Bahn wurde auch extrem lang. Wir waren also knapp dran… Aber noch einigermaßen pünktlich. An der Stelle ausgestiegen, wo wir sollten, GPS an, um zu gucken, wo wir lang müssen. Aber hey: 1,7km bis zum Ziel. WHAT?
Ok, pünktlich wird das jetzt nix mehr. Wieder runter in die Bahn, dem D. ne Nachricht geschrieben “Hey, wir sind falsch ausgestiegen, pünktlich wird nix mehr”. Kurz darauf bekomme ich die Antwort “Ich auch”. Ich sag zu Tobi “D….” und er unterbricht mich “..steht gerade hinter dir” Haha.
Also E angerufen, von unserem Dilemma erzählt, ein wenig gelacht dann kamen wir doch noch an.
Wir waren im Turmstüberl essen.
Ich frühstückte Obazda (bäh) und Weißwurst. Und ich trank ein Weißbier. Und danach war ich betrunken.
Nachdem wir gestärkt waren, haben wir uns noch im Karlstadt-Valentin-Museum umgesehen und sehr viel gelacht…
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Ein kleiner Spaziergang zum alten Peter, dort hinauf (eiei, was hab ich geflucht…), die Aussicht genossen,
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noch ein wenig durch die Stadt gestreunert und um 14h meinte Tobi, dass wir uns mal auf den Weg nach Hause machen müssten. Ja leider.

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Es war zu kurz. Es war bombastisch. Ich mag München. Nur den FC Bayern nicht ;-)
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KiCloTo san giga – oder so.

Nächstes Wochenende startet in München das Giga-Event “Mia san giga”.
Nun sind so Massenaufläufe sicher nicht jedermanns Sache. Wir werden trotzdem hinfahren. Ich freue mich auf München, ich freue mich darauf, Freunde aus Duisburg zu treffen (gröhl), ich möchte mir eine Klettercoin zulegen und mal schauen, ob ich vor Ort einen Kletterhelm kaufen kann (ich muss immer den vom To tragen und da ist die GoPro dran befestigt. Nervt mich nur ein kleines bisschen…;), wir haben eine ganze Reihe von Cachen auf unserer Liste, die wir gern machen möchten.
Ach so ja, ne Steigklemme brauche ich auch noch, da wäre cool, wenn ich vor Ort was ausprobieren könnte. Ich bin noch nicht sicher, ob ich eine für Rechtshänder oder lieber für Linkshänder haben möchte.

Wir werden ganz früh aufbrechen und dann noch ein paarmal Halt machen, um Dosen mit vielen Favoriten-Punkten zu besuchen.
Ich bin gespannt, wie sehr uns die Füße qualmen werden, wenn wir Sonntag Abend wieder nach Hause kommen.

Vom Rahmenprogramm (Führungen, Besuch im Brauhaus und so) werden wir nichts mitbekommen, dafür waren wir schlichtweg zu spät mit unserer Buchung. Aber egal.
Engelbert & Strauss hat nen Laden in München, den kann ich ganz sicher auch besichtigen ;-)

Ob so oder so:
MIA SAN GIGA!

In 4 Tagen um die Zeit bin ich schon in München.
Ik freu mir ganz wahnsinnig.

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B*A*S*E 2013

Zum dritten Mal luden Base&Seek zum B*A*S*E-Event ein und am Samstag war es endlich soweit.

Um 9h brachen wir, die Räder im Auto verstaut auf, um noch schnell einen lieben Cacherkollegen abzuholen, um mit ihm Richtung Viersen zu fahren. Der Hinweg zog sich etwas, aber irgendwann kamen wir am Base-Camp an, checkten ein und tranken erstmal nen Kaffee und checkten die Listings, die so auslagen. Einen Plan hatten wir nicht, was wir so cachen wollten…

Kurz bevor wir aufbrechen wollten, erspähten wir noch ein paar mehr liebe Cacherfreunde aus Duisburg, jedoch gesundheitsbedingt ohne Räder, so dass wir einen Letterbox-Cache gemeinsam zu Fuß angingen. Naja, ich auf dem Rad. Das Fußgängertempo war grade Recht für mich ;) Und so zogen knapp 19.000 Funde los. Irgendwie waren wir planlos. Wir hatten nur wenige ausgedruckte Bildchen dabei, ein Listing beherbergte nicht alle Bilder. Zum Teil hatten wir uns auch ewig nicht gesehen und laberten und laberten, aßen Lachgummi…erfreuten uns an der Landschaft und verfehlten ein paar Bilder.
Davon mal abgesehen, dass wir schon direkt zu Anfang nicht so richtig wussten, wo es langgeht :-D

Wie gut, dass die Owner vor Ort waren und so konnten wir uns nach einigen Stunden doch noch in’s Logbuch eintragen! Die Tour hat Spaß gemacht, was sicher nicht nur an der Landschaft und dem Cache lag, sondern ganz klar auch an unserer Begleitung.

Nach erfolgtem Stempel kehrten wir in’s Camp zurück und warfen schon mal unser Grillgut auf den Grill. 4 der 7 Leute mussten uns dann auch schon verlassen… Nach einer ausgedehnten Pause sattelten wir nochmal die Drahtesel und versuchten uns an einem Multi. Hier lief es dann auch besser. Ein bisschen Beifang gab es noch und nachdem wir 15km geradelt waren, kehrten wir zurück in’s Camp, um uns von den Gastgebern zu verabschieden und heimzufahren.

Für uns steht fest: wir kommen in 2 Jahren wieder! Es hat uns außerordentlich gut gefallen!

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Landmachtdagen2012

Morgen geht es in die Niederlande zu den Landmachtdagen2012
Wir sind sehr gespannt, der Fotoapparat ist betriebsbereit, wir werden ausgeschlafen und fit sein und freuen uns auf einen tollen Tag im Nachbarland.

Für mich wird es das zweite Mal sein, dass ich eine Kaserne sehe.
Ich werde berichten.

Und auch ansonsten steht ein Cacher-Wochenende an, denn wir wollen endlich die 1.800 machen. Einen geeigneten Cache haben wir auch schon in’s Auge gefasst. Auch da heißt es: Ich werde berichten.

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Cache-Ostern

ist vorbei.
Schneller als mir lieb ist/war.

Karsamstag machten wir uns mittags auf den Weg nach Schwerte mit einem Umweg über Bergkamen, um chinesisch essen zu gehen ;) (und nein, nicht, weil wir der Preispolitik in Schwerte aus dem Weg gehen wollten). Auf Dosenfischen im Ruhrtal haben wir uns schon lange gefreut, aus verschiedenen Gründen: einen Tag mit MaYvAn zu verbringen, die Dosenfischer wieder zu hören und mit vielen “Bekloppten” die Rohrschlosserei unsicher zu machen.
Wir tauchten erst am Nachmittag auf, hatten uns weder für’s Paddeln noch zum Klettern angemeldet, drehten eine Runde auf dem Basar, mir war es noch zu voll, um nach Coins zu gucken… Wir hatten mehr Stände erwartet irgendwie, aber so war auch gut. Leider mussten MaYvAn schon früh wieder gehen, so dass wir uns dann ein paar Dosen in der Nähe gesucht haben, keine Tradis, sondern alles andere.
Wir machten einen Wherigo, der uns durch die Schwerter Altstadt führte, einen Multi, der uns durch die Altstadt führte (Ja, schlau wäre eine vorherige Planung gewesen, so hätten wir nicht 2 Runden drehen müssen) und einen Kurzmulti, der an der Rohrschlosserei anfing. Na gut, einen Tradi nahmen wir auch noch mit.
Natürlich trafen wir immer wieder Cacher auf den einzelnen Stationen und am Final auch, aber es hielt sich noch in Grenzen, was sicher daran lag, dass wir erst gg frühen Abend loszogen, um die Zeit zum Konzert zu überbrücken.
Die Runden durch die Altstadt haben uns gefallen, nix anspruchsvolles, aber eine nette Beschäftigung.

Und dann ging es zurück, um auf das Konzert zu warten. Ich musste ja schon ein wenig grinsen.. Knapp 1.000 Leute warten darauf, Lieder über’s Geocaching zu hören. Das ist ja schon ein bisschen…nerdisch ;)
Nach einer Verlosung und einem Heiratsantrag auf der Bühne, ging’s auch schon los und es war wirklich eine Freude, den Herren Aba und Sandmann zuzuhören und auch zuzuschauen. Bei jedem großen Künstler unterstelle ich, dass diese Rührung, die sie gerne mal zur Schau stellen, nicht echt ist. Bei den beiden weiß ich, sie kommt von Herzen. Und sie ist echt. Dieses Staunen über die Massen, die dort anstanden, um sie zu hören. Die (wahrscheinliche) Gänsehaut, als das Publikum textsicher mitsang. Es war toll! Und wie immer zu schnell vorbei. Aber wir freuen uns aufs nächste Konzert ;)

Gg Mitternacht waren wir nach einem tollen Tag zu Hause.

Sonntag gingen wir dann in einem Mini-Team die Dämonen von Omega1974 jagen und es hat sich gelohnt. Den wirklich netten Owner endlich mal persönlich kennengelernt, endlich mal wieder die Wathose an (wäre schön gewesen, wenn sie dicht gewesen wäre), im Schlamm spielen (oder feststecken. Wobei das ein nicht ganz so schönes Gefühl ist, wenn man da so feststeckt bis fast zum Oberschenkel und sich nicht rühren kann und Angst hat, dass der Fuß sich in der spürbaren Kante im Schlamm verhaken könnte). Wir hatten eine schöne Zeit auf der Jagd, trafen die Polizei, die sich erkundigte, ob wir die Böschung runtergestürzt seien (Ähm ne. Alles gut hier unten. Wir spielen nur n Spiel…)
Die Dämonen an sich waren nicht so schwer zu jagen, aber konzentrierte Buchführung musste hier schon sein. Wundert mich ja, dass der Mann mich das hat machen lassen.
5-6 Stunden mit Wasser in den Stiefeln rumzulaufen bei 7 Grad ist allerdings nicht ganz so spaßig, naja, irgendwie schon, aber kalt war es dann doch und ich war sehr froh, als ich, bevor wir das Finale geöffnet haben, noch einen Umweg zum Parkplatz gelaufen sind, damit ich mich trocken legen konnte…

Hinterher noch einen Plausch mit den gleichen Polizisten gehalten, dem Owner sein Buch zurückgebracht, natürlich vorher noch die sogenannte Bonusdose besucht und um 5.30h oder so den Heimweg angetreten. Das Schwierigste daran war, dass Carport des Owners zu finden ;)
Die lange Anreise hat sich gelohnt :-) Schade, dass wir dieses Abenteuer jetzt schon erledigt haben.

Das Wandern ist KiCloTo’s Lust…

Sonntag war der Tag der Tage.
Der Düssel-Wanderthon stand an.
Um 5h schellte nach 4,5 Stunden Schlaf der Wecker. Die fast ersten Worte des Mannes, die ich vernahm, waren “Wir müssen gleich kratzen”. Ja, das ist ja wunderbar.
Um 5.50h standen wir bei -2Grad an den zugefrorenen Autos, bzw an den Autos, deren Scheiben zugefroren waren. Ne. Falsch. Das Auto, mit dem ich fuhr, war bereits vom Eis befreit.
So düste ich zur Bank, ein bisschen Geld holen, der To machte sich auf, den Bus betanken und um kurz nach sechs trafen wir uns an der Tankstelle und fuhren Kolonne nach Gerresheim.
Dort platzierten wir ein Auto, denn mein Ziel war es, “nur” bis nach Gerresheim zu kommen.

Um 7:58h machte ich, nach einem Plausch mit der Ownerin, einem Bananenfrühstück und den Coin-Kauf, das Startfoto und frohen Mutes machten wir uns auf den Weg. Der To bog noch zur Quelle ab, ich marschierte weiter, aber natürlich hatte er mich fix wieder ein. Und so bog der To zu jeder Dose ab, ich marschierte weiter :-)
Unterwegs konnten wir ohne Mühen einige /viele Objekte der Begierde ausmachen, um die Aufgabe der Ownerin zu erfüllen (wieso haben sich darüber eigentlich so viele aufgeregt?? Mein Gott…). Die erste gedankliche Station war das Frühstücksevent. Aber irgendwie kam das nicht näher. Ich hatte es nach 8km im Gedächtnis, es waren wohl aber 15 :) Und so kehrten wir um 11.15h im Frühstückslokal ein. Der Cafébesitzer brachte uns das Logbuch (was ein Service), wir genossen einen Kaffee und die Ownerin mit der Nachhut trafen auch noch ein.
Da ich das Gefühl hatte, dass mir ne Blase droht, hab ich mal schnell ein Pflaster geklebt und ansonsten die Füße mit Kneipp-Spray eingsprüht und nach knapp 15 MInuten ging es weiter im Takt – ab durch Gruiten in’s Neandertal. Herrlich! Auf der Strecke machten wir einiges an Tempo gut, wir sammelten kaum Dosen, trafen ein paar nette Cacher, machten einige Fotos und waren gut im Rhythmus. KM 20 und 25…kein Problem. Jippieh!
An einem Earthcache verloren wir die Truppe wieder völlig aus den Augen, das war aber auch nicht schlimm. Ab ging’s auf einen Höhenweg (ürx) und wir wurden mit der wunderbaren Aussicht auf den Fernsehturm, der noch viel zu weit weg war, belohnt.
Weiter und Weiter ging der weg. Ab km28 war es landschaftlich nicht mehr so grandios, aber nun gut. Da geht die Düssel lang und wir damit auch.
An km30 brannten mir die Fußsohlen. Von Blasen immer noch keine Spur. Und abschätzen, ob ich es bis zum Ende schaffe, konnte ich da auch noch nicht. Ich vermisste ein Tretbecken. In die Düssel wollte ich nicht. Könnten ja Fische drin sein. Waren bestimmt. Der Fischreiher stand da ja nicht umsonst rum.
Bei KM32 ungefähr war das Auto verdammt nah. 500m Luftlinie. “Sollen wir zum Auto gehen?” fragte To. HÄH? Zum Auto?? Wieso?? Ich gebe doch kurz vor’m Ziel nicht auf. Sind ja nur noch 12km. Der Teufel auf der Schulter flüsterte jedoch “Noch 12km. Das heißt noch 3 Stunden laufen.” Ich vertrieb ihn. Weiter ging es. Die Schmerzen in der Wade wurden ignoriert.
To’s Schmerzen im Oberschenkel auch. Bei KM38 verließ mich langsam wirklich die Lust.
KM40…ich war froh. Nur noch 4.000m. Dachte ich.

Falsch gedacht. Im Endeffekt waren’s noch 7.500m bis zum Ziel. Und diese Kilometer waren auch tatsächlich die Hölle. Für uns beide. Zwischendurch noch der Gedanke “Hey, die 44km sind voll. Wir können jetzt in die Bahn steigen” NEINNEINNEIN! Wir laufen bis zum Mündungsschild. So.
Belohnt wurden wir um kurz nach halb acht mit dem ersten Blick auf den Rhein, kurz vor Sonnenuntergang. Das war schön und um 19.38h knippsten wir das Finisher-Foto am Schild.
Kaputt. Und glücklich. Glaube ich, denn ich war zu kaputt, um das Gefühl noch zu fühlen.
Den Webcam-Cache nahmen wir noch fix mit und beschlossen dann aber, dass wir nicht mehr einkehren, sondern sofort zur nächsten U-Bahn Station LAUFEN (HÖLLE).
Um 22.30h waren wir wieder zu Hause. Kurz noch den gröbsten Dreck abgeduscht und ohne Umwege in’s Bett.

47,5km gelaufen! Ohne Training. In 10,5 Stunden. 1 Pause im Café gemacht. 1 Pause am Wegesrand von 5min. Ich verneige mich vor uns selber!

Dieses Event hat Spaß gemacht! Und ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte. Ich weiß nun, wo die Grenze ist ;-)
Die Organisation war super. Der letzte Weg nicht mehr ganz so schön, aber -sagte ich ja schon, da läuft nun mal die Düssel lang.
Ich bin gespannt, welche Events die Ownerin als nächstes anstrebt. Eine Teilnahme bleibt aber sicher ungewiss ;)

Wanderer? Wanderer!

Na gut, nachdem ich hier noch meine Zweifel darlegte, habe ich dann vorhin doch den Will-attend losgeschickt.
Ich erwarte nicht, dass ich die kompletten 43km laufe. So  ne Strecke bin ich ja auch noch nie gelaufen.
Nur die Hälfte. Das geht ganz gut.
Ich nehme mir zum Ziel so weit zu laufen, wie die Beine mich tragen.
So 25-28km wären schön.
Schauen wir mal.

Ich bin auf jeden Fall schon ganz schön aufgeregt und freue mich auf DIESES Event.

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Wanderer?

Wenn ich wüsste, wie weit mich die Beine tragen, würde ich mich für dieses Event anmelden:

Düssel-Wanderthon

Ich weiß, dass 20km kein Problem sind. ABER: wir sind jetzt auch 8 Wochen gar nicht viel gelaufen, das merke ich auch.

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Lost in MV

…war ein tolles Wochenende, wenngleich es auch sehr nass war.

Am Freitag fuhren wir im Regen los…Immer mit einem flauen Gefühl im Magen, weil wir nicht wussten, ob das Wetter vor Ort wohl auch so sein würde.
In jedem Bundesland wurde halt gemacht (ähm…Bremen haben wir verpasst) und ein Punkt geholt. Und es wurde wärmer und wärmer.
Im Stau haben wir wenig gestanden, war auch gut so. Allerdings so 30km vor dem Eventgelände ging dann nix mehr. Karl’s Erdbeerhof war Schuld… (nach Rückkehr zu Hause hab ich gelesen, dass eine Anfahrt-Empfehlung existierte…nun gut).
Wir passierten den ersten Kontrollpunkt und waren dann erstmal erschlagen von der Weitläufigkeit des Geländes…WOW! Bei strahlend blauem Himmel und herrlichem Sonnenschein. Nach 5 Minuten Fahrt, die uns endlos vorkam, reihten wir uns in die kurzen Anmeldeschlangen ein…(natürlich in der falschen Reihe, wie immer!) Mittlerweile waren wir von der langen Anfahrt irgendwie doch sehr genervt und dieses Warten machte uns irgendwie…noch schlechter gelaunt ;-)
Als wir dann die Event_Coin in der Hand hielten, war aber alles wieder gut – ab gings auf den Zeltplatz. DAS war allerdings dann doch nochmal ne Herausforderung. Denn: Wir waren ja etwas spät da (Ab 14h waren die Tore geöffnet und wir waren erst so gg 18.45h dort. Und dann findet mal einen Zeltplatz. Das war die Hölle und wir waren total genervt. Klar, viele kamen in Gruppen und hielten sich, mit Absperrband und Autos, Plätze frei…Kreuz und quer, Kraut und Rüben…Naja, irgendwann fanden wir dann einen kleinen Platz für unser Zelt(chen) und konnten uns akklimatisieren ;-)
Eine Runde zum Eventgeländer geschlendert, ein wenig umgeschaut und dann beschlossen, den Grill anzuwerfen und was zu mampfen, bevor es zum Lagerfeuer gehen sollte.
Gesagt getan. Am Lagerfeuer waren wir dann nur ganz kurz, weil wir einfach hundemüde und kaputt waren.

Samstags früh waren wir wirklich früh wach. Dann haben wir estmal das Frühstücksgebäude gesucht und nicht gefunden (wäre vielleicht schlau gewesen, die Gelände-Karte mitzunehmen) und Massen strömten da auch nicht grade lang. Irgendwann wurden wir aber fündig und staunten…Sooo eine große Halle…soooo viele Menschen und sooo eine große Auswahl beim Frühstücksbuffet. WOW.
Frisch gestärkt sind wir dann wieder zum Eventgelände marschiert, haben ein paar Fotos gemacht, Fahrzeuge in Action bestaunt und die Sonne genossen… Das war schon toll. An den Workshops und anderen Aktivitäten haben wir nicht teilgenommen, was aber für uns völlig ok war.
Gegen Nachmittag (es war schweineheiß) haben wir dann den Grill nochmal angeworfen, ein bisschen die Idylle genossen und dann ging’s in den Wald, ein paar Dosen sammeln. Aber wirklich nur ein paar. Mitten im Wald wurden wir dann vom Gewitter und Regen überrascht. FUCK!  Naja, hörte auch wieder auf und es konnte weiter gehen. Wir haben dann nochmal das Waldgebiet gewechselt und kaum, dass wir aussteigen wollten, kam der nächste Regen runter. FUCK! Als erstmal im Auto gewartet und Fußball-Ergebnisse gehört. Als der Platzregen nachließ, ging’s dann auf die letzte Runde und mit etwas bangem Herzen kehrten wir zum Zeltplatz zurück. Sollte das Zelt dem Wind und Regen stand gehalten haben?? JAAAAAAA =) Gott sei Dank! 
Abends war dann das Dosenfischer-Konzert, zu dem wir zu spät kamen, weil wieder Regen runterkam. Ähm…ich hatte natürlich keine Gummistiefel dabei (die besaß ich da auch noch gar nicht) und unsere Wathosen hatten wir ja eh nicht da. Dumm gelaufen. Die Halle, in die das Konzert verfrachtet wurde, war soo voll, dass wir kaum rein kamen. Die ganze Zeit plästerte es weiter. Die Dosenfischer waren grandios. Es hat viel Spaß gemacht. Nach dem letzten Akkord machten wir uns dann aber auch auf die Socken, denn der Hund hatte nicht so Freude bei dem Unwetter und wir hatten auch Sorge um unser Zelt. Als wir aus der Halle raus wollten, merkten wir auch, dass diese Sorge völlig berechtigt war :-D Himmel…der Platz stand unter Wasser. Ich in Sandalen (war ja die bessere Wahl…sonst wären’s die Wanderschuhe gewesen) und Tobi in Turnschuhen. Also dadurch geflitzt und ab zum Zelt. Stand noch alles. Und war trocken. Die Nacht war sehr bescheiden, weil sehr unruhig. Es plästerte fast nonstop. Und wir machten uns weiterhin Sorge,dass wir auch nachts noch abreisen müssesn oder im Auto pennen oder sonstwas. Um uns herum wurde fleißig abgebaut und geflucht. Die Wohnmobile und Wohnwagen wurden abtransportiert, ehe die Betonplatten (wo auch wir parkten) so hoch unter Wasser standen, dass nix mehr geht.
Irgendwann fiel ich dann aber doch in einen unruhigen Schlaf…Am nächtsten Morgen schwammen wir zum Frühstück (hihi), unterhielten uns ein wenig…ich drehte noch ne Runde mit dem Hund und der Kamera, währenddessen wollte Tobi im Trockenen das Zelt abbauen. Klappte aber nur halb, denn es kam der nächste Regen. Um 10.30h haben wir die Heimreise angetreten.
Unser Plan war, dass wir noch nen Zwischenstopp in Hamburg machen. Da lagen ein paar Dosen, die wir unbedingt machen wollten – die Favoritenpunkte sprachen für sich. In Hamburg erwartete uns strahlend blauer Himmel – wie geil. Sso sammelten wir noch ein paar Dosen, die wirklich genial waren und traten dann die Heimreise an.
Müde, erschöpft, aber glücklich waren wir dann spät abends wieder daheim.
Fotos folgen ;-)

Fazit: Es war ganz toll - wir hätten uns aber echt noch mehr  Zeit nehmen sollen für all die Nebenevents, die im Vor- und Nachfeld noch statt gefunden haben. Ach ja und Dixxie-Klos sind nix für mich. Das steht mal fest. Die Location war der Hammer!

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Das Ding mit der Warteliste

Durch Zufall stieß ich auf ein Event, das sich interessant anhörte. Ich loggte ein will-attend, wohl wissend, dass ich auf der Warteliste lande. War aber in Ordnung. Der Veranstalter hatte gesagt, dass er sich noch um Ersatztermine kümmert.
Fein, dachte ich mir, dann wird das ja ganz sicher noch was.

Gestern dann der Schock. (naja, Schock ist natürlich etwas weit hergeholt..) Es gibt tatsächlich zwei weitere Termine. ABER: nicht die Warteliste ist nachgerückt. Nein. Es gab zwei neue Listings, mit dem Status 0. End vom Lied? Leute, die erst ein paar Stunden später darauf aufmerksam wurden, landen also nach der ersten Warteliste auch noch auf der Warteliste der beiden anderen Events.

Also das System hatte ich mir anders vorgestellt.

Ich streiche dann mal ein Event von unserer Liste!

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