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Nibelungen-Sage

Vor einiger Zeit lernten wir durch den Unkreativen die liebe Libelle kennen.
Dann verloren wir uns wieder aus den Augen und so stellte ich neulich erfreut fest, dass wir sie auf dem Stammtisch in Oberhausen sehen werden. Zufälligerweise saßen wir am gleichen Tisch, haben uns fast nicht erkannt – schon witzig, man sah sich ja sonst immer nachts im Cacheroutfit ;-) und kurze Zeit später erzählte sie, dass sie mit ihrem Liebsten eine Tour nach Hessen plant, um die Nibelungen-Sage zu machen.
Schnell war klar, dass das Team KiCloTo gerne mitwürde, dass das aber aus privaten Gründen eher nix wird über ein ganzes WE…
Und schon überschlugen sich wieder die Ereignisse. Plötzlich war ein Sonntag unbeplant und so frugen wir kurzerhand Libelle+die bessere Hälfte, ob sie nicht Lust haben, nur den Sonntag nach Lorsch zu fahren!
Hatten die beiden :-D

Wir hatten einen wundervollen Tag in Lorsch mit wirklich tollen Cachen – egal, ob Mystery, Tradi oder Multi. Nicht eine dahingerotzte Filmdose. So macht Cachen Spaß und in netter Begleitung ja sowieso…
Um 7.15h brachen der To und ich auf und um 23.30h waren wir wieder zu Hause. Platt, aber glücklich.
Einen netten Abschluss bildete dann noch unser Grill-Picknick auf dem Schotterparkplatz! Beim nächsten Mal esse ich auch wieder Kohlenhydrate – der Kartoffelsalat sah göttlich aus!

Liebe Libelle, lieber Figaro – wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Cache! :-)
Es hat sauviel Spaß mit euch gemacht und kam uns vor, als würden wir ständig zusammen cachen gehen.

Die Nibelungen-Sage ist wirklich ihre Favoritenpunkte wert! Noch heute gucke ich die Bilder mit nem Grinsen im Gesicht. Ich werde nie wieder eine Tradirunde machen können – die Cache dort waren wirklich toll!

Fotos kann ich euch leider keine zeigen – Spoilergefahr.

Der heilige Gral

Neulich war es soweit – wir betraten das Gelände des Heiligen Grals der Geocacher.

Als wir um 10.45h das Areal betraten, trafen wir erstmal noch auf andere Gruppen, die wohl das gleiche Vorhaben hatten (und ich konnte ihre Gedanken spüren “WAAS? Die sind nur zu Zweit und wollen so den Heiligen Gral finden??? Sind die bekloppt?). Mir war nicht ganz wohl, denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass wir nicht gut genug vorbereitet waren.
Ich fluchte mal wieder wegen der Wegführung und überlegte, das Hobby an den Nagel zu hängen, aber naja. Rückwärtsgang an und Augen zu und weiter geht’s.

Endlich angekommen wussten wir auch sofort was zu tun war. Fix erledigt und dann? Machten sich die Fragezeichen auf unseren Köpfen breit.  Die Gruppe, die vor uns war saß nun auch schon einige Zeit beisammen und tüftelte so rum. Wir haben dann mal eine spontane Arbeitsgruppe gebildet und unsere Ergebnisse der Heimarbeit miteinander verglichen.  Huch, wir waren ja doch vorbildlich vorbereitet. Ja cool.

Nach so 40 Minuten hatte ich dann auch mal nen Geistesblitz, den der To aber irgendwie nicht sofort in die Tat umsetze. Wieso eigentlich nicht? Wir machten uns also wieder auf den beschwerlichen Weg und mussten auch tatsächlich nochmal den Kurs korrigieren und dann geschah etwas grandioses. Wir fanden etwas, das wir noch brauchten. Wuhuuuuuu! Wenn sich das schon so toll anfühlt, wie muss das erst sein, wenn wir erst am Gral sind?
Mitten in unsere Rechnungen platzte die nächste Gruppe (auch aus unserer Region, witzig). Wir ließen ihnen dann den Vorsprung (so große Rudel sind einfach nix für mich. 5 Personen sind echt das Maximum), außerdem mussten wir uns noch ein bisschen in Mathematik schulen.
Nachdem die Gruppe außer Sicht- und Hörweite war, machten wir uns dann auch auf den weiteren Weg. Und sahen schon flux das andere Team wieder. Picknickenderweise. Leider verführte mich das zu der Annahme, dass der Weg dort ein Ende hätte. Aber nö. War nur Halbzeit :-o

Wir liefen also vor, entdeckten dann auch schnell das Versteck und warteten, bis die andere Gruppe aufgeschlossen hatte. Gemeinsam öffneten wir die Schatztruhe und suhlten uns in unserem Eigenlob. Nette Gespräche wurden geführt, viele Fotos wurden gemacht und alles in allem saßen wir wohl fast ne Stunde dort rum und genossen das Meeresrauschen ;-D

Grade pünktlich zu Enigma #2 sind wir mit Enigma #1 fertig geworden. Jippieh.
Ab morgen abend geht’s dann hiermit weiter: KLICK führt zur Fortsetzung.

Als wir erschöpft in’s Auto fielen, sprachen wir aus, was wir an diesem Tag vermisst haben. Wonni&Jobjunkie.
(Aber schon ganz bald geht’s wieder mit den beiden auf Tour – wir freuen uns sehr darauf!)

Cachen in Berlin

…war für mich sehr gewöhnungsbedürftig.
Hier gehen wir meistens auf  Feldern, Wiesen und in Wäldern cachen. In Berlin ist man immer mittendrin. Irgendwie. Nur, dass sich keine Sau für einen interessiert.

Unsere erste Dose war ein PETling, der an einem Verkehrsschild, direkt an einer Kreuzung hing. Ich wär ja am liebsten dran vorbei gelaufen, aber nicht so mit dem To…Danach ging es in Richtung Siegessäule, da waren auch ein paar einfache Tradis versteckt.
Ich habe Orte in Berlin gesehen, die ich sonst nie gesehen hätte und auch vor 4 Jahren nicht gesehen habe. Gut, dafür hab ich diesmal das Brandenburger Tor nur aus der Ferne gesehen, aber man kann halt auch nicht alles haben. Und da es in Berlin auch immer noch sehr viel zu entdecken gibt, werden wir auch sicher nochmal hinfahren.

Alles in allem haben wir 22 Dosen in Berlin gefunden, dort unseren ersten Wherigo gemacht (war spaßig), an einem Tag 5 verschiedene Cache-Arten abgehakt (für die Statistik)

Ganz besonders gut gefallen hat uns ein Tradi (GC13Y2Y, Lego – einer ist zuviel)… Elende Sucherei, irgendwann dann mal das iPhone gezückt und die Logs gelesen, über Spoilerbilder gestolpert…und trotzdem hat die SUche noch gefühlt ewig gedauert.

So nach und nach folgen hier noch so ein paar Fotos. Auch vom GC77, der bekommt aber einen eigenen Eintrag :-)

Das letzte Haus…

…auf der linken Seite war unser 200. Cache.

Wir fanden uns im Team zusammen mit Wonni&Jobjunkie und Modestia.
Die ersten Problemchen hatten wir direkt schon am Parkplatz – trotz Kalender für den Cache, in dem wir uns 14 Tage vorher (mindestens) eingetragen hatten, trafen wir auf ein anderes Team, die behaupteten, die seien auch eingetragen. Ja, waren sie. Aber sie hatten ihren Eintrag definitiv nach unserem gemacht und der Owner bat sie auch ca 10 Tage lang, sich bei ihm zu melden – davon wollten sie aber nichts mitbekommen haben.
Ein bisschen Aufregung und dann zogen wir los. Mit zwei Teams zeitgleich starten geht halt nicht und uns zu einem zusammen tun ging auch nicht – zu viele.

Die Problemchen rissen aber erstmal nicht ab ;-) Modestia und To suchten sich am Eingang nen Wolf und beharrten darauf, dass doch hier was zu finden sei. Wir Mädels leuchteten munter durch die Gegend und fanden einen Reflektor, der die Jungs aber erst nicht beeindrucken konnte… Irgendwann gaben sie nach und so war der Eingang zum Abenteuer gefunden.

An Station 1 trafen wir dann direkt unser Vorgänger-Team, die fast fertig waren, aber an S1 wohl etwas übersehen hatten… Wir suchten also gemeinsam nach einem Buchstaben und einer Zahl. Ein Kommentar von Wonnie wurde natürlich überhört (gibt’s ja gar nicht – wieso sollte man auf Frauen auch hören :-o ). Wir entschlossen uns dann, erstmal an S2 weiter zu machen – dort fand dann die feierliche Schlüsselübergabe statt und es ging auf in’s Haus.

Puh, anfangs fand ich das doch etwas gruselig – die Besitzer hatten noch angefangen zu renovieren, die Fliesenkartons und Fliesenkleber-Säcke lagen im Eingangsbereich…Wir erkundeten neugierig das Untergeschoss und wurden schnell fündig und deckten uns mit den Tools von dort ein. Eine Geschichte sollte uns durch das Haus und die Geschichte führen.

An manchen Stationen wurden wir schnell fündig, an manchen brauchten wir ein bisschen länger.  An wieder anderen zickten wir uns ein wenig an, aber nur so wenig, dass es der Stimmung keinen Abbruch tat.

An einer Station, an der wir was länger brauchten, erschrak ich mich doch ein klitzekleines bissl…Wir hatten uns im Haus eingeschlossen und plötzlich spazierten da noch ein paar andere durch den Hausflur. HÄH? Na gut, das waren die Owner mit einem aus der Vorgruppe.
Der Owner segnete uns im zweiten Anlauf dann die aktuelle Station ab, gab uns einen Hinweis zu Station 1 (dort hatten wir ja abgebrochen) und wünschte uns noch viel Spaß, den wir auch hatten.

Es waren kurzweilige 2 Stunden – To’s und mein erster Nachtcache und die Nummer 200. Bei Wonni&Jobjunkie war es die Nummer 100 (die hatten auch ne PowerCache-Woche hinter sich) und Modestia machte diese Runde als 2.220

Ich fand, wir haben uns zu einem guten Team entwickelt, der Anfang war etwas holprig (von mir so gefühlt), aber es machte riesigen Spaß! So sehr, dass ich am liebsten noch nen zweiten Nachtcache hinterher geschoben hätte.

Und da wir so ein tolles Team waren, fahren wir Samstag mit Wonni und Jobjunkie an den Laacher See – Powercaching machen.
Ik freu mir!

Hobbithöhle

Hier nochmal eine tolle Dose.
Davor das ist ein Travelbug, den wir dort endlich wieder ausgesetzt haben. Die Trennung von Smilo fiel mir schwer *seufz*

Ist ein Handyfoto – im Dunkeln des Waldes – also nur mit ner Taschenlampe aufgenommen…

Smilo



Leider erkennt man es nicht so richtig. Es war wirklich eine kleine Höhle, mit Tür, als wenn dort Zwerge/Hobbits wohnen würden. Wirklich ganz toll gemacht.

Die vergessene Waldkirche

eine tolle Dose…war ein Cache, der uns sehr gefiel.

Wir hatten etwas völlig anderes erwartet, aber die Dose hat uns sehr gefallen :-)