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Der heilige Gral

Neulich war es soweit – wir betraten das Gelände des Heiligen Grals der Geocacher.

Als wir um 10.45h das Areal betraten, trafen wir erstmal noch auf andere Gruppen, die wohl das gleiche Vorhaben hatten (und ich konnte ihre Gedanken spüren “WAAS? Die sind nur zu Zweit und wollen so den Heiligen Gral finden??? Sind die bekloppt?). Mir war nicht ganz wohl, denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass wir nicht gut genug vorbereitet waren.
Ich fluchte mal wieder wegen der Wegführung und überlegte, das Hobby an den Nagel zu hängen, aber naja. Rückwärtsgang an und Augen zu und weiter geht’s.

Endlich angekommen wussten wir auch sofort was zu tun war. Fix erledigt und dann? Machten sich die Fragezeichen auf unseren Köpfen breit.  Die Gruppe, die vor uns war saß nun auch schon einige Zeit beisammen und tüftelte so rum. Wir haben dann mal eine spontane Arbeitsgruppe gebildet und unsere Ergebnisse der Heimarbeit miteinander verglichen.  Huch, wir waren ja doch vorbildlich vorbereitet. Ja cool.

Nach so 40 Minuten hatte ich dann auch mal nen Geistesblitz, den der To aber irgendwie nicht sofort in die Tat umsetze. Wieso eigentlich nicht? Wir machten uns also wieder auf den beschwerlichen Weg und mussten auch tatsächlich nochmal den Kurs korrigieren und dann geschah etwas grandioses. Wir fanden etwas, das wir noch brauchten. Wuhuuuuuu! Wenn sich das schon so toll anfühlt, wie muss das erst sein, wenn wir erst am Gral sind?
Mitten in unsere Rechnungen platzte die nächste Gruppe (auch aus unserer Region, witzig). Wir ließen ihnen dann den Vorsprung (so große Rudel sind einfach nix für mich. 5 Personen sind echt das Maximum), außerdem mussten wir uns noch ein bisschen in Mathematik schulen.
Nachdem die Gruppe außer Sicht- und Hörweite war, machten wir uns dann auch auf den weiteren Weg. Und sahen schon flux das andere Team wieder. Picknickenderweise. Leider verführte mich das zu der Annahme, dass der Weg dort ein Ende hätte. Aber nö. War nur Halbzeit :-o

Wir liefen also vor, entdeckten dann auch schnell das Versteck und warteten, bis die andere Gruppe aufgeschlossen hatte. Gemeinsam öffneten wir die Schatztruhe und suhlten uns in unserem Eigenlob. Nette Gespräche wurden geführt, viele Fotos wurden gemacht und alles in allem saßen wir wohl fast ne Stunde dort rum und genossen das Meeresrauschen ;-D

Grade pünktlich zu Enigma #2 sind wir mit Enigma #1 fertig geworden. Jippieh.
Ab morgen abend geht’s dann hiermit weiter: KLICK führt zur Fortsetzung.

Als wir erschöpft in’s Auto fielen, sprachen wir aus, was wir an diesem Tag vermisst haben. Wonni&Jobjunkie.
(Aber schon ganz bald geht’s wieder mit den beiden auf Tour – wir freuen uns sehr darauf!)