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Jahresrückblick 2011

Sapphire&Defender machten es vor: den Cache-Jahresrückblick 2011. Und ich mache nach ;-) Leider sehr unbebildert. Für den nächsten gelobe ich Besserung!

Das Cache-Jahr fing recht ruhig und unspektakulär an.
Im Januar verzeichneten wir nur 13 Funde – nix spektakuläres, ein paar Tradis, n Multi.
Einzig erwähnenswert: auf meinem Geburtstag wurde ein Tradi in 200m Entfernung gepublished. Der To ist natürlich losgespurtet, ungeachtet der Tatsache, dass ich Geburtstag und Gäste habe. Beim FTF hielt er dann auch direkt noch ein kleines CacherTreffen ab.

Februar:
Im Februar waren wir mit 44 Funden ein bisschen aktiver. ;-)
Der verwirrte Professor (leider disabled) war ein netter Nachtcache, der uns Spaß gemacht hat.
Ansonsten brachen wir im Februar noch nach Iserlohn auf und suchten die “Rund um Froensberg”-Runde. Ein schöner Spaziergang, knackig kalt – mal wieder hatten wir nicht bedacht, dass das Klima im Sauerland kälter ist als bei uns. Glücklicherweise blieb es trocken :-)
Auf dem Rückweg hielten wir noch am Sundwiger Messingwerk an. Mit nem Haufen Glück kamen wir an’s Ziel. Denn so richtig absolviert haben wir diesen Cache leider nicht. Aber das Gelände war toll und unheimlich war es auch. Schon am Parkplatz war mir unwohl, plötzlich klopfte es an unserem Auto und ich habe mich erschrocken wie sonstwas…Privatparty. Ne Frau dachte, wir wären ihr Abholdienst *hihi* Ich habe mir aber sagen lassen, dass dieser Cache toll sein soll.
Und wie gesagt, uns hat es auch gefallen, das Gelände. Mehr wissen wir ja leider nicht.
Weiter ging es im Februar dann noch mit einem wirklich grandiosen Nachtcache. Dem audiovisuellen Nachtcache. Begleitet von unkreativ.net stapften wir zu viert, mit Kopfhörer im Ohr durch den Wald. Ich finde es total schade, dass es nicht mehr von diesen audiovisuellen Cachen gibt. Es hat uns sehr gefallen.
..was lange währt…konnte im Februar dann auch noch zu Ende gebracht werden. Ganz zu Anfang unserer Cache-Karriere versuchten wir uns an Fridolin Episode II. Wir scheiterten. Beim ersten Mal schon beim Einstieg. Ein zweites Mal fanden wir ein paar Dinge, aber nicht das, was wir finden sollten und beim dritten Mal scheiterten wir an einer Station. Begleitet von den Ownern zogen wir dann erneut los. Es rückte unser Selbstbewusstsein wieder in’s rechte Licht – denn auch die beiden fanden ihre Station nicht wieder ;-)
Der Februar-Höhepunkt war dann aber ganz sicher The Prophecy-K1K.
Das war so…wow! Ich war mir so unsicher, ob ich mich reinwage. Es war (körperlich) anstrengend, es war für mich auch so anstrengend, weil ich immer Angst hatte, dass meine Kräfte nicht reichen. Taten sie aber. Und es war grandios. (Der Muskelkater am Montag morgen (wir waren Sonntag Abend) war übrigens auch grandios). Zusammen mit 1/2 Wonni & Jobjunkie, unkreativ.net und Dasido hatten wir wirklich eine tolle Zeit und ich hätte nie gedacht, dass ich mich überwinden kann. Konnte ich aber.

 

 

 

 

 

 

Ich sehe genauso fertig aus, wie ich mich fühlte. Meine Hose hat’s überlebt – ist sogar sauber geworden ;)
K1K war unsere Nummer 500. =)

März:
Im März verbrachten wir ein Wochenende in Aachen, natürlich nicht, ohne ein paar Dosen zu suchen.
Unseren ersten Länderpunkt holten wir dort auch – in Belgien. Nette Umgebung, nix spektakuläres:
Erwähnenswert war im März unser Wien-Urlaub mit Wonni&Jobjunkie. 5 Tage Wien.
Hier wurden wir zum ersten Mal Master of Mystery. An der Dose wären wir fast verzweifelt, glücklicherweise suchten wir sie direkt am 2. Tag ;)
Kurz bevor wir aufgeben wollten, schrie der To dann aber doch noch “Fund”.
Der März war darüberhinaus noch einer anderen Prämiere gekrönt: Clo goes Wathose.
Wir waren in einer unheimlichen Anlage. Ich konnte nicht unterscheiden, ob es kaltes Wasser ist oder ob die Hose undicht ist. Es war ein kurzes Vergnügen. Fotos gibt es keine, nur ein Video. Die Hose war übrigens dicht, allerdings – als ich mich vornüber beugte, bekam ich doch noch nen Schwall ab.
Und unseren ersten Wherigo machten wir. Ein kleines Abenteuer. Wir haben gut gelacht.
Und zu guter Letzt für den März noch ein toller Tradi: Der Mann im Mond @ night. Ein toller Ausblick/Anblick.
Den März schlossen wir mit 112 Funden.

April:
Die ifindnixe luden mal wieder zu einem Event. Im Tree2Tree in Duisburg. Es war ein toller Tag mit einer netten Runde um die Regattabahn, grillen, klettern (nicht ich) und ein paar Spielchen.
Wer auf Lost-Place steht, dem sollte Fuchs aus Bocholt ein Begriff sein und so machten wir uns eines Tages im April auf, ein paar Füchse zu jagen:
Der Tunnel, die vergessene Brücke, die Unterführung, die abgebrannte Gaststätte, die alte Bahntrasse und der Bonus dazu, die verlassene Villa und der Bonus, und zum Schluss ging es noch zum explosiven Tunnel
Im April kamen wir auf 170 Funde.

Mai:
Anfang Mai ging es zum Field of Fame in Alken. Wer gerne läuft, ohne am Wegesrand alle 160m ne Dose zu finden, der ist hier genau richtig. Es gibt tolle Dosen zu bestaunen. Allen voran natürlich der Schinderhannes.
Am 25.05 machten wir dann unser erstes Kilo voll. Beim rätselhaften Testament. Begleitet von André und Rebecca hatten wir einen schönen Abend, den wir mit Sekt und O-Saft ausklingen ließen.
244 Funde verzeichneten wir im Mai.

Juni:
Es stand mal wieder ein Cache mit 1/2 Wonni&Jobjunkie, Dasido, Gaga-Papa auf dem Plan. Unser Weg führte nach Prot. Herzschlag nach Vollendung des Bonus. Wir kamen nicht raus. Leute vor der Tür. Sowas ist ja nix für mich Memme. Aber wie man sieht: wir haben’s dann doch noch geschafft.
Ende Juni fuhren wir nach Saalbach-Hinterglemm. Ein wunderschöner Ort. Wir wollten zum Mega. Waren wir auch.  Ansonsten erledigten wir dort unseren ersten Powertrail mit 18km und einfachen Dosen und konnten auch so noch ein paar Punkte sammeln.
Ein Cache, der noch erwähnenswert war, ist Zu Zweit @ night.
Der Juni schlug mit 102 Funden zu Buche.

Juli:
Eine Schwachsinns-Idee: Mit dem Fahrrad am Mittellandkanal entlang. Morgens hin, radeln, abends zurück. Nette Begleitung, kack-Wetter, keine schöne Umgebung. 105 Punkte an nem Tag. Kann man mal gemacht haben, muss man aber nicht. Mach ich auch nicht nochmal.
Erwähnenswerte Cache:
Die Spielwiese. Fast wären wir wegen unsauberer Buchführung gescheitert, Nachbars 1000 - eine hübsche Runde mit fairen Stationen, hat Spaß gemacht, wenn man von der Handvoll Bienenstiche absieht (bin in ein Nest getreten), wer den N811 kennt, weiß, dass die Dosen immer toll sind. War es auch hier ;-), der magische Briefkasten - genial, Captain Romanovs Schatz, der Weg war das Ziel. Ich habe selten so geflucht. Ist auf Video festgehalten, der große Bergmechaniker – ganz großes Kino – in netter Begleitung von ramshadow.
147 Funde im Juli.

August:
Im August waren wir Lost in MV. Ein grandioses Gelände, Dixie-Klos sind nix für mich, Zelten geht nur, wenn das Zelt riesig ist. Aber hey, wir sind nicht abgesoffen und es war wirklich nett. Auf dem Hin- und Rückweg hielten wir noch an, ein paar Dosen einzusammeln: Zielinskissimus…, Down under, Voss-Margarine, Leitplanken-Möglichkeiten, TB-Schlosshotel… Allesamt total dreist, total grandios.  Bei Lost in MV entdeckten wir dann auch noch unsere Symphatie für die Dosenfischer ;-)
Die ifindnixe luden zum Sommerloch-Event, ein virtuelles Golfspiel im Landschaftspark Nord. Unsere Gruppe wurde letzter. Oder auch Sieger der Herzen.
Erwähnenswert ist auch auf jeden Fall noch der Kurzweilige Multi, wir waren fast schon enttäuscht, dass er so kurzweilig war, davon hätten wir gerne mehr gehabt.
Auf dem Geocoinfest waren wir natürlich auch. n bissl Geld ausgegeben und danach noch en paar hübsche Dosen in Köln gesammelt. Besonders erwähnenswert hier war der Schatz der Heinzelmännchen. Das zu zerkratzende Auto haben wir nämlich tatsächlich verpasst ;)
95 Funde wurden’s im August.

September:
Geburtstag der besseren Hälfte. An diesem Tag wurden wir Master of Mystery in Bochum. Ansonsten sammelten wir ein paar Dosen an der Jahrhunderthalle. Komisches Gefühl. Hier soll ich mich mal unterirdisch rumgetrieben haben?
Im September ging unser Team dann auch T5 und am 24. September waren wir mit ein paar netten Leuten aus der Umgebung an “The Rock” verabredet.
Der Mann kletterte, die Frau staunte.
The Rock war nicht der erste Klettercache, aber wohl der bedeutendere ;-)

Oktober:
Enigma 1 – der heilige Grahl. Er war unser ;-) Ganz so viel habe ich zu der Rätselei nicht beigetragen, aber der To hat’s fast im Alleingang gelöst, fast – nicht ganz.
Vor Ort war ch dann aber auch hilfreich, glaube ich ;) Tolle Gegend, toller Tag. Einfach nur HACH!
Außerdem ging es dann nochmal hoch an’s Meer – zur Nordseetaufe 2011. War ein cooles Event. Macht aber wohl doch mehr Spaß, wenn man in einer Gruppe reist. Lag vielleicht auch daran, dass wir auf dem Schiff nicht ganz so nette Leute gegenüber sitzen hatten ;-) Den dänischen Länderpunkt (bzw en paar) nahmen wir natürlich auch noch mit. Außerdem besuchten wir den Steinbeißer. Grandios. Und den Dicken loggten wir natürlich auch noch. Nach dem Event bekam ich über Twitter dann noch mit, dass auf dem quasi-Rückweg auch noch so 2 Sachen sind, die man unbedingt machen muss. Wie gut, dass der Mann zu allen Schandtaten bereit ist und so düsten wir noch am Cache-o-maten vorbei. Wir standen ein bisschen davor, wussten nicht, was zu tun, wurden dann aber doch noch fündig.
Und dann ging der Weg noch zum QuadLockLog. Den Vorgänger hatten wir im Dezember 2010 gemacht. Meine Fresse, hier haben wir ewig gebraucht, bis wir an’s Logbuch kamen. Aber es hat sich gelohnt. Natürlich.
Eine spannende Stunde verlebten wir dann noch auf der Suche nach Emma. Auch hier war der Weg das Ziel. Als ich mich in’s Gebüsch schmiss, um nicht gesehen zu werden, zerriss ich mir den Oberschenkel, aber meine K1K-Hose blieb intakt ;)
122 Funde im Oktober und viele Highlights dabei.

November:
Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Und zum November gibt es auch nicht ganz so viel zu erzählen.
Kunst und Kohle war ein toller Nachtcache, etwas überlaufen, grandiose Aussicht. Uns hat es gefallen. Und dann machten wir uns noch auf den Weg in den Dschungel von Oberhausen. Wer auf unliebsames Gelände steht, ist hier genau richtig. Leider erst im Frühjahr wieder. Im Winter ist langweiliger und so waren wir die vorletzten, die den Cache machten, bevor er in die Winterruhe ging.
Am 25.11 machte der To die 103 Tage Cachen am Stück voll. =)
Mit nur 41 Funden waren wir im November extrem ruhig.

Dezember:
Man könnte meinen, wir hätten das Cachen aufgegeben. ;-)
Zu erwähnen ist das Glück Auf -Event, das wirklich grandios war! Und dann noch der Abriss des Zwergenlandes.
Wintergrillen hat dem Mann nicht so gut gefallen ;-) Aber trotzdem hatten wir einen tollen Tag mit Wonni&Jobjunkie.

Unser Cache-Jahr endete mit 1198 Funden und der Erkenntnis, dass ich nach dem Mittellandkanal auf Tradi-Runden null Bock mehr hatte. Wir entwickelten uns zu Statistikjägern und wurden gegen Ende wieder ruhiger. Mal sehen, wann mich wieder das Statistik-Fieber packt ;-)

Wer bis hierhin gekommen ist: Respekt! :-)

 

 

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Wanderer?

Wenn ich wüsste, wie weit mich die Beine tragen, würde ich mich für dieses Event anmelden:

Düssel-Wanderthon

Ich weiß, dass 20km kein Problem sind. ABER: wir sind jetzt auch 8 Wochen gar nicht viel gelaufen, das merke ich auch.

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