Tag-Archive for » dosenfischen im Ruhrtal «

Cache-Ostern

ist vorbei.
Schneller als mir lieb ist/war.

Karsamstag machten wir uns mittags auf den Weg nach Schwerte mit einem Umweg über Bergkamen, um chinesisch essen zu gehen ;) (und nein, nicht, weil wir der Preispolitik in Schwerte aus dem Weg gehen wollten). Auf Dosenfischen im Ruhrtal haben wir uns schon lange gefreut, aus verschiedenen Gründen: einen Tag mit MaYvAn zu verbringen, die Dosenfischer wieder zu hören und mit vielen “Bekloppten” die Rohrschlosserei unsicher zu machen.
Wir tauchten erst am Nachmittag auf, hatten uns weder für’s Paddeln noch zum Klettern angemeldet, drehten eine Runde auf dem Basar, mir war es noch zu voll, um nach Coins zu gucken… Wir hatten mehr Stände erwartet irgendwie, aber so war auch gut. Leider mussten MaYvAn schon früh wieder gehen, so dass wir uns dann ein paar Dosen in der Nähe gesucht haben, keine Tradis, sondern alles andere.
Wir machten einen Wherigo, der uns durch die Schwerter Altstadt führte, einen Multi, der uns durch die Altstadt führte (Ja, schlau wäre eine vorherige Planung gewesen, so hätten wir nicht 2 Runden drehen müssen) und einen Kurzmulti, der an der Rohrschlosserei anfing. Na gut, einen Tradi nahmen wir auch noch mit.
Natürlich trafen wir immer wieder Cacher auf den einzelnen Stationen und am Final auch, aber es hielt sich noch in Grenzen, was sicher daran lag, dass wir erst gg frühen Abend loszogen, um die Zeit zum Konzert zu überbrücken.
Die Runden durch die Altstadt haben uns gefallen, nix anspruchsvolles, aber eine nette Beschäftigung.

Und dann ging es zurück, um auf das Konzert zu warten. Ich musste ja schon ein wenig grinsen.. Knapp 1.000 Leute warten darauf, Lieder über’s Geocaching zu hören. Das ist ja schon ein bisschen…nerdisch ;)
Nach einer Verlosung und einem Heiratsantrag auf der Bühne, ging’s auch schon los und es war wirklich eine Freude, den Herren Aba und Sandmann zuzuhören und auch zuzuschauen. Bei jedem großen Künstler unterstelle ich, dass diese Rührung, die sie gerne mal zur Schau stellen, nicht echt ist. Bei den beiden weiß ich, sie kommt von Herzen. Und sie ist echt. Dieses Staunen über die Massen, die dort anstanden, um sie zu hören. Die (wahrscheinliche) Gänsehaut, als das Publikum textsicher mitsang. Es war toll! Und wie immer zu schnell vorbei. Aber wir freuen uns aufs nächste Konzert ;)

Gg Mitternacht waren wir nach einem tollen Tag zu Hause.

Sonntag gingen wir dann in einem Mini-Team die Dämonen von Omega1974 jagen und es hat sich gelohnt. Den wirklich netten Owner endlich mal persönlich kennengelernt, endlich mal wieder die Wathose an (wäre schön gewesen, wenn sie dicht gewesen wäre), im Schlamm spielen (oder feststecken. Wobei das ein nicht ganz so schönes Gefühl ist, wenn man da so feststeckt bis fast zum Oberschenkel und sich nicht rühren kann und Angst hat, dass der Fuß sich in der spürbaren Kante im Schlamm verhaken könnte). Wir hatten eine schöne Zeit auf der Jagd, trafen die Polizei, die sich erkundigte, ob wir die Böschung runtergestürzt seien (Ähm ne. Alles gut hier unten. Wir spielen nur n Spiel…)
Die Dämonen an sich waren nicht so schwer zu jagen, aber konzentrierte Buchführung musste hier schon sein. Wundert mich ja, dass der Mann mich das hat machen lassen.
5-6 Stunden mit Wasser in den Stiefeln rumzulaufen bei 7 Grad ist allerdings nicht ganz so spaßig, naja, irgendwie schon, aber kalt war es dann doch und ich war sehr froh, als ich, bevor wir das Finale geöffnet haben, noch einen Umweg zum Parkplatz gelaufen sind, damit ich mich trocken legen konnte…

Hinterher noch einen Plausch mit den gleichen Polizisten gehalten, dem Owner sein Buch zurückgebracht, natürlich vorher noch die sogenannte Bonusdose besucht und um 5.30h oder so den Heimweg angetreten. Das Schwierigste daran war, dass Carport des Owners zu finden ;)
Die lange Anreise hat sich gelohnt :-) Schade, dass wir dieses Abenteuer jetzt schon erledigt haben.