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4 Wochen danach – so war München.

Puh, schon wieder so lange her.

München war toll.
Ich kannte von München bislang nur den Flughafen, den Bahnhof, den Weg mit der Bahn dazwischen und dann noch das Le Meridien.
Von daher war ich ohnehin sehr auf diese Stadt gespannt. Wohlwissend, dass es voll werden würde.

Wir brachen recht früh auf und machten noch einen Zwischenstop Nahe Darmstadt für ein paar Dosen (erzähle ich euch separat), mit einigen Favoritenpunkten.

Gegen Mittag erreichten wir München. Bedeckt, aber man konnte die Sonne erahnen. Schnell im Ibis München City Nord eingecheckt. (Empfehlenswert) und ab in die Stadt. Erstmal ein wenig zu Fuß, weil wir noch einen Webcam-Cache mitnehmen wollten. Und auch, wenn mir klar war, dass München voll sein wird – weil München es ohnehin meist ist und dann noch die x-Tausend Geocacher dazu…puh. Das war wirklich voll. Die Münchner Freiheit war ohnehin voll. Ich will nicht wissen, was die Leute dachten, wenn sich die Nerds, natürlich alle schön in Tarnfleck oder zumindest Oliv gekleidet, irgendwo positionierten, um dann dort eine kurze Zeit zu stehen, in ihre Smartphones oder Tabletts zu starren, um dann wieder aufzubrechen :D

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Wir verbrachten den Tag in der Stadt mit einem Wherigo (auch darüber schreib ich gleich separat) und kehrten abends müde in’s Hotel zurück. München hatte uns bislang gefallen. Voll, aber toll. Leider waren die Geschäfte geschlossen. Feiertag. Tja. Naja, mein Geldbeutel hat sich sicher darüber gefreut.

Zurück liefen wir durch den Englischen Garten, machten noch ein paar Cache, genossen den Sonnenuntergang, und als es dunkel war, fanden wir, wir könnten den Garten mal verlassen und in’s Hotel zurückkehren.

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Nach einem kurzen Frühstück am nächsten Morgen brachen wir auch zeitig auf Richtung Olympiastadion. Zusammen mit keine Ahnung wie vielen enterten wir die U-Bahn und setzten uns in Bewegung. Glücklicherweise ist auch das Gelände riesig, da verlief sich das dann alles ganz gut. Schon krass, was für eine Atmosphäre von so einem Platz ausgeht – vor allem, wenn man dann auch noch mit Massen dort rumläuft. ;-) Der Check-in verlief unkompliziert und ging echt fix. Ich hatte mit mehr Wartezeit gerechnet, zumal wir direkt dort ankamen, als das Event öffnete. Unsere Duisburger Begleitung war auch schon vor Ort und so trafen wir uns im Olympiastadion (ich hab ja immer Angst, dass ich so Treppen runterpurzel) und checkten die Lage aus.

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Ein paar Reviewer gucken.
Logbuch gesucht, gefunden und signiert:

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Bisschen Geld ausgeben für Karabiner und Coins.

Dann trennte sich unser Trupp ein wenig, weil E. sich zu einer Stadionführung angemeldet hatte. Die übrigen 3 erkundeten den Olympiapark und erklommen den Olympiapark. An diesem Tag war unser Ziel nicht, möglichst viele Dosen zu besuchen, natürlich nahmen wir den ein oder anderen Punkt mit ;) Aber ohne großen Wahn.

Immer mal wieder kam ein Schauer runter, was aber nicht so dramatisch war. Viel nerviger war es, dass ich nicht so recht wusste: Jacke, T-Shirt, Brille, Sonnenbrille…*narf* Gg Nachmittag riefen uns dann noch ein paar Duisburger an, die grad zur Brotzeit vor dem Olympiastadion im Biergarten saßen. Kurz einen Schnack gehalten, bevor es für die Verrückten wieder heimwärts ging.

Nachdem wir wieder komplett waren, nahmen wir uns Zeit für das Olympiadorf, das jetzt von Studenten bewohnt wird. Schön, wie sie die Häuser bemalt haben! Beklemmend war es hingegen, an dem Ort der Tragödie von 1972 zu stehen.
Kurz darauf verließen wir das Olympiagelände und besuchten noch ein paar Mysterys/Multis außerhalb des Geländes.

Eigentlich wollten wir abends noch das GOP Programm im Olympiastadion gucken, aber es kommt ja doch immer wieder anders ;)
So machten wir uns auf, den Sonnenuntergang auf dem Olympiaturm zu begutachten. Ich stimmte erst zu, nachdem die Frage geklärt war, ob ich da hochlaufen muss *g*. Leider verhieß eine schwarze Wolke nichts Gutes. Und so war es dann auch. Kaum, dass wir oben waren, stand die eine Hälfte im Regen, während die andere noch Sonnenschein hatte. War witzig so genau an der Wetterfront-Trennlinie zu stehen… Kurz darauf erstrahlte ein Regenbogen. Auch das war grandios, mal da zu stehen, wo der Regenbogen vermeintlich seinen Bogen hat.
Witzig fand ich, dass er seinen Ursprung in der BMW-Welt hatte – sagt man nicht, an den Enden sei das Gold vergraben *haha*.
Nachdem wir genügend den Ausblick genossen hatten, machten sich so langsam auch der Magen und die Füße bemerkbar. Die Müdigkeit im Übrigen auch.
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E verließ uns und wir übrigen 3 fuhren Richtung Münchner Freiheit wegen Nahrungsaufnahme… und landeten in einem Lokal, das es seit knapp 50 Jahren gibt, immer noch gleicher Besitzer. Oben ist ein Theater. Die Einrichtung? Nie was dran getan und das ist da auch gut so, wie es ist. Leider weiß ich absolut nicht, wie der Laden hieß. Auch google hat mir nicht geholfen.

Gg 22h trennten sich unsere Wege und wir klärten noch kurz ab, wo wir uns am nächsten Tag treffen bzw wie wir dahin kommen. D. nannte uns die U-Bahnlinie und den Ausstieg. Wir waren dann auch zu müde, um das nochmal zu checken.

Am nächsten Morgen checkten wir früh aus, beluden das Auto und marschierten nochmal in den Englischen Garten, weil wir dort noch einen Cache suchen wollte. Taten wir auch. Wir fanden ihn aber nicht. Natürlich lief uns die Zeit weg und der Weg zur U-Bahn wurde auch extrem lang. Wir waren also knapp dran… Aber noch einigermaßen pünktlich. An der Stelle ausgestiegen, wo wir sollten, GPS an, um zu gucken, wo wir lang müssen. Aber hey: 1,7km bis zum Ziel. WHAT?
Ok, pünktlich wird das jetzt nix mehr. Wieder runter in die Bahn, dem D. ne Nachricht geschrieben “Hey, wir sind falsch ausgestiegen, pünktlich wird nix mehr”. Kurz darauf bekomme ich die Antwort “Ich auch”. Ich sag zu Tobi “D….” und er unterbricht mich “..steht gerade hinter dir” Haha.
Also E angerufen, von unserem Dilemma erzählt, ein wenig gelacht dann kamen wir doch noch an.
Wir waren im Turmstüberl essen.
Ich frühstückte Obazda (bäh) und Weißwurst. Und ich trank ein Weißbier. Und danach war ich betrunken.
Nachdem wir gestärkt waren, haben wir uns noch im Karlstadt-Valentin-Museum umgesehen und sehr viel gelacht…
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Ein kleiner Spaziergang zum alten Peter, dort hinauf (eiei, was hab ich geflucht…), die Aussicht genossen,
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noch ein wenig durch die Stadt gestreunert und um 14h meinte Tobi, dass wir uns mal auf den Weg nach Hause machen müssten. Ja leider.

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Es war zu kurz. Es war bombastisch. Ich mag München. Nur den FC Bayern nicht ;-)
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